Queer Music

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* Queer Pop *  The English version will be available in July!  
       
 
Jennifer Rostock: Ein Schmerz und eine Kehle
   
       
  Es ist schon erstaunlich, wie wenig Resonanz doch aus der Musikszene zur homophoben Entwicklung in Russland kommt. Eine rühmliche Ausnahme bilden da Jennifer Rostock, die mit krassem Stilbruch und aufregendem Musikvideo ihrer Wut Luft machen. Leider bleibt es in den Lyrics bei Allgemeinsätzen und das queere Statement rein visuell. Aber das ist immer noch besser als stille Ratlosigkeit, die sich ansonsten in der Welt breit macht. Danke!

Mitte Januar erscheint das neue Album "Schlaflos", das von einer großen Tour durch Deutschland und Österreich begleitet wird.
 
   
 
   
       
       
 
Sigur Rós:   Viõrar Vel Til Loftárasa
 
       
  1999 veröffentlichen Sigur Rós ihr zweites Album Ágætis byrjun, was "Ein guter Anfang" bedeutet. Kurz darauf tritt Wladimir Putin als russischer Präsident die Nachfolge von Boris Jelzin an und ist noch zwei Jahrzehnte davon entfernt, das Sprechen über Homosexualität gesetzlich zu verbieten. Ganz und gar kein guter Anfang.

Island in den 1950er Jahren. Eine Zeit, in der Väter ihre Söhne noch offen dafür verachten, wenn sie mit Puppen spielen. Ab auf den Fußballplatz!

Viðrar vel til loftárása - Heute ist gutes Wetter für einen Luftangriff.

Ein Fußballspiel, ein Tor, ein Kuss.
 
   
 
   
   
  
   
 
Money, Success, Fame, Glamour (Remix) - Felix da Housecat vs. Pop Tarts
 
       
  Auch ein Kinderstar wird alt. 33 Jahre genauer gesagt. Happy Birthday! Macaulay Culkin ist längst nicht mehr Kevin allein zu Haus. Mit 14 hing er die Schauspielerei an den Nagel, um danach, klassisch, eine Drogenkarriere hinzulegen. 2003 meldete er sich, konsequent, als New Yorker Club Kid auf der großen Leinwand zurück.

PARTY MONSTER erzählt die Geschichte von Michael Alig und James St. James, zwei schwule Ikonen einer Underground-Clubszene, in der das Queere Teil des Selbstverständnisses war. In ihrer Glanzzeit, Anfang der Neunziger, gehörte ihnen ein Plattenlabel, eine Zeitung und ein angesagter Club. Im THE LIMELIGHT (New York City) organisierten sie diverse Partyreihen, unter anderem das legendäre DISCO 2000.
 
   
 
   
   
  
   
 
P!NK - Dear Mr. President
 
       
  Die George Bushs sind Geschichte. In den USA feiert die Equal Marriage Bewegung große Erfolge, an deren Spitze sich Promis wie Beyoncé, Madonna und Pink für die Homo-Ehe einsetzten. Doch nun tun sich in Russland erschreckende Abgründe auf. Dear Mr. President... #putinmyass


 
   
 
Scream Club -- Toi et Moi
 
       
  2002 in Olympia/Washington als Spass-Projekt gegründet, riefen Sarah Adorable und Cindy Wonderful in zehn Jahren Bandgeschichte eininternationales Netzwerk aus KünstlerInnen und MusikerInnen ins Leben.

Sie tourten durch die USA und Europa, schufen dabei gemeinsame Videos und Songs, gründeten ein Plattenlabel und betrieben den Berliner Undergroundclub FabLab in Kreuzberg.

Im Kino läuft zurzeit eine Dokumentation von Julia Ostertag, die den Beiden in AND YOU BELONG auf der Spur ist.
   
   
  
   
 
Mia. -- Die Frau
 
       
  Dass der lesbische Song bloß als Gimmick auf der Deluxe-Version veröffentlicht wurde, hat leider einen schalen PR-Beigeschmack. Denn musikalisch als auch textlich ist DIE FRAU das Highlight von TACHELES und der einzige Song, der dem Albumtitel gerecht wird.

*LYRICS*
Es ist sechs Tage her, da traf ich diese Frau.
Ihre Tricks waren verblüffend, sie faszinierte mich sehr.
Sie nahm mich bei der Hand, ging mit mir bis zum Rand,
ließ mich gehen und verschwand und ich wollt hinter ihr her.

Seit dieser Nacht, glaub mir, seit dieser Nacht
seh ich mir Mann und Frau, Frau und Mann
mit ganz anderen Augen an.

So nah, wie Sie, kam mir noch keine Frau.
Sie zog mich an und zwang mich zu tun, was ich mich sonst nicht trau.
So nah wir ihr, kam ich noch keiner Frau.
So lang es schmeckt, ob Mann, ob Frau, will ich mich alles trau'n.

Das nächste, dass ich weiß, sie steht vor meiner Tür,
holt mich ab, nimmt mich mit und zeigt mir, wo es ihr gefällt.
Wir tasten uns voran, ich lerne schnell und fang an zu verstehen
und verlang, was uns beiden gefällt.

Seit dieser Nacht, glaub mir, seit dieser Nacht
seh ich mir Mann und Frau, Frau und Mann
ganz anders nachgedacht.

So nah, wie Sie, kam mir noch keine Frau.
Sie zog mich an sich und zwang mich zu tun, was ich mich sonst nicht trau.
So nah wir Ihr, kam ich noch keiner Frau.
Im Bett, Duett mit Mann und Frau, will ich mich alles trau'n (alles!).
   
   
  
   
 
David Bowie -- Where Are We Now?
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  Das neue Album von David Bowie THE NEXT DAY ist sicherlich eines der großen musikalischen Highlights des noch jungen Jahres. Die Vorabsingle WHERE ARE WE NOW? ist gleichzeitig der schönste Song auf THE NEXT DAY und eine Liebeserklärung an Berlin.
Das Musikvideo zur zweiten Single THE STARS (ARE OUT TONIGHT) ist eine Liebeserklärung an die queere Indiepopkultur. Über Tumblr ließ Bowie als "Tilda Stardust" verlautbaren, dass der Film jenen Gerüchten gewidmet sei, nach denen Tilda Swinton und er ein und dieselbe Person seien. Zu sehen sind neben den beiden Saskia de Brauw und Andrej Pejíc, *die* Gesichter der androgynen Modelszene.
Wenn er im Video dazu mit Tilda Swinton Ehealltag spielt, wirkt das wie ein nüchternes Nachspiel der Zeiten als androgynes Glamourpaar mit seiner ersten Frau Angela, die er 1970 mit „The Prettiest Star“ umworben und fortan so genannt hatte. Immerhin war es die kosmopolitische Amerikanerin, die ihn zu seinem protoqueeren, homo-, bi-, crossdress- und aliensexualisierten Selbstermächtigungsprogramm angestachelt hatte, der Mainstream-Verlängerung von Warhols Idee vom Außenseiter als heroischer Superstar für einen Tag. (Markus Schneider, Berliner Zeitung)
  David Bowie
       
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Bis zum Start der Queeren Musik Datenbank im Herbst 2013 gibt es jede Woche Neues & Altes auf die Ohren.

tatu

Den Anfang machen die Teilzeitlesben von t.A.T.u, denen 2006 die Ehre zuteil wurde, von einer kalifornischen HipHop-Combo gecovert zu werden. Flipsyde übernahmen den Klavierpart als Loop und bastelten aus Katinas und Wolkowas Gesang in "Gomenasai" (Japanisch für Entschuldigung, wie wir spätestens seit Madonnas "Sorry" alle wissen) einen schlichten, sehr eingängigen Refrain. Der Track heißt Happy Birthday, ist ein poppig-melancholischer Downtempo-HipHop-Song und kann sich wirklich hören lassen, oder? Wir es!

 

 
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